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Papierloses Cachen 2: Cachemate

Dirk am 27. März 2008

Im Artikel über papierloses Cachen habe ich bereits ein paar Worte über Cachemate verloren, ein (kommerzielles) Tool wie etwa auch GpxView oder GPXSonar. Es importiert GPX-Dateien oder LOC Dateien z.B. von opencaching.de oder geocaching.com oder von einem der diversen Tools wie Cachewolf, die die o.a. Seiten spidern und zeigt die Informationen über die in den GPX-Dateien an. Erstehen kann man das Tool hier, ich habe gute 5 EUR bezahlt, der Dollar steht für solche Käufe zur Zeit ziemlich gut.

Cachemate ÜbersichtDer nebenstehende Screenshot zeigt die Übersicht des Programms, so siehts nach dem starten aus (zumindest wenn man denn schon ein paar Caches auf den PDA geladen hat). Man sieht eine Liste der Caches. Diese ist eventuell gefiltert, filtern kann man nach Namen oder nach Entfernung zu einem bestimmten Punkt (wenn ein GPS am PDA angeschlossen ist, auch zu der aktuellen Position).

Der Cachemate interpretiert auch spezielle geocaching.com Tags im GPX-Format, z.B. sieht man hier in der ersten Spalte angezeigt, welche Caches Travelbugs enthalten. Der grüne Pfeil zeigt an, dass ich den Cache von der Reihe Kölnopoly Göthestraße bereits gefunden habe.

Unten in der Leiste sieht man einige Logos, unter anderem zwei mit rotem Pfeil. Diese beiden sind zum exportieren und importieren von GPX-Dateien. Den Import möchte ich hier noch etwas genauer beschreiben:

Import von GPX-Dateien

Nach dem Klick auf das Importicon klickt man nochmal auf Start, um den Import von GPX bzw. LOC-Dateien zu bestätigen, und wählt dann eine entsprechende Datei aus (wie im nebenstehenden Bild. Nachdem man die angeklickt hat, erledigt Cachemate den Rest, die in der Datei enthaltenen Waypoints werden importiert und in der internen Datenbank abgelegt.

In der Übersichtsliste erscheinen ab sofort alle in dem Track enthaltenen Caches.

Weiterhin bietet Cachemate die Möglichkeit, die Liste nach der Entfernung zur aktuellen Position zu filtern. Hat man am PDA kein GPS-Gerät angeschlossen, kann man die aktuelle Position auch manuell angeben, es werden dann nur die Caches im Umkreis um die dort angegebene Position angezeigt. Weiterhin kann das Tool natürlich auch nach Namen suchen oder nach bestimmten Kriterien sortieren.

Die verschlüsselten Hints werden auch verschlüsselt angezeigt, können bei Bedarf aber auch entschlüsselt werden.

Papierloses Cachen mit dem IPAQ PDA

Dirk am 11. März 2008

Wo ich nun schon so ein hochmodernes Navi besitze, hätte ich eigentlich gedacht, dass man auf dem Vista HCx auch Cachebeschreibungen ablegen kann, damit man zum Geocachen keine Zettel mehr mitnehmen muss. Weit gefehlt, wenn ich das richtig sehe, geht das nicht. Es gibt zwar eine eigene Kategorie für Geocaches, doch das sind auch nur Waypoints, mit nem Namen und ner Position.

Also bin ich alleine mit diesem Gerät doch noch weit entfernt vom papierlosen Cachen, ich bräuchte noch immer die Ausdrücke (oder heißt es im Plural auch Ausdrucke? naja, egal ;) ) der Caches. So hab ich mir das aber nicht vorgestellt, als technikaffiner Cacher möchte ich das natürlich vermeiden. Also muss ein Programm her für meinen PDA, ein IPAQ 3970 (schon etwas betagt, ähnlich wie der 3950, nur mit Bluetooth, noch von Compaq, wurde inzwischen von HP übernommen).

Zwei kostenfreie Programme konnte ich finden, einmal GpxView und GPXSonar (dessen eigentliche Seite wohl schon länger offline ist). Beides eigentlich genau Programme, die die Funktion, die ich haben wollte, unterstützen. Nämlich die GPX-Dateien, die man sich z.B. bei opencaching.de aus Suchanfragen generieren kann (und auf geocaching.com auch, nur braucht man da ne Premiummitgliedschaft, die ich noch nicht habe), auslesen und auf dem PDA anzeigen, mit Beschreibung und Logs und allem. GpxView ist auf meinem PDA leider gar nicht gestartet, GPXSonar zwar schon, das Tool konnte dann aber offenbar weder Cachebeschreibung noch Logs ausgeben.

Ein kommerzieller Anbieter, nämlich smittyware.com , bietet auch eine alternative, nämlich den Cachemate. Das Programm wird für diverse Plattformen angeboten, unter anderem auch für Windows Pocket PC, und das läuft auf meinem PDA (um genau zu sein Windows Mobile 2003). Mit der kostenlosen Variante kann man maximal 10 Caches importieren, dann ist Schluss. Da der Preis des Tools aber grade noch so zu stemmen war (5,49 EUR), habe ich mich zum Kauf hinreißen lassen. Wenige Minuten später besaß ich den Key, und ich konnte die 500-Cache große Datei von opencaching.de importieren (dabei ist GPXSonar übrigens abgeschmiert).

Das ganze sieht dann etwa so aus:

PDA 3970 mit Cachemate