Wie die Einbrecher
So langsam weiß ich, wie es ist, ein Haus zu überwachen, welches man überfallen möchte. Man schleicht umher, guckt sich ständig um, ob nicht doch einer kommt und einen sieht - gleichzeitig versucht man verzweifelt die Information zu finden, die man braucht. Man läuft das zigste mal den gleichen Weg entlang, irgendwo muss der doofe Cache doch sein. Oder das Loch im Zaun, welches für den Zugriff geeignet ist :-).
Wenns ein schwerer Cache ist, fragt man sich, ist das GPS so ungenau? Oder war das GPS des Cache-Owners nur zu ungenau? Man weiß es nicht, hat auch keine Zeit mehr weiter zu suchen, weil schon wieder Leute kommen. Man geht ‘ne Runde, in der Hoffnung, dass man gleich wieder seine Ruhe hat, um den Cache zu suchen.
Dann irgendwann ist das gute Stück gefunden und geborgen, der Stress ist noch nicht vorbei. Nun möglichst unauffällig das Kleinod im Cache durchschauen und loggen. Wenn nun jemand vorbeikommt, und man hat ne riesen Kiste auf dem Schoß, ist sinnvolles tarnen nicht möglich, also so tun, als wär alles ganz normal, als ob man die Kiste halt immer dabei hat, vielleicht noch nett grüßen. Dann warten, bis keiner in der Nähe ist, und, während man sich immer wieder umguckt, die Box wieder so verstecken, dass niemand drüber stolpert.
Endlich ist sie weg!
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